Das Ziel

Das wichtigste Ziel des Vereins ist der Erhalt des historischen Gebäudes und der dauerhafte Erhalt der Funktionstüchtigkeit als Getreidemühle. Mit den bisher abgeschlossenen Bauabschnitten ist dieses Ziel zum größten Teil umgesetzt. Die Mühle präsentiert sich in neuem Glanz.

Weiterhin ist es dem Förderkreis Wassermühle Schulze Westerath e.V. wichtig, das Denkmal der Öffentlichkeit zugänglich machen. Denn neben der historischen und beeindruckenden Außenfassade bietet die Mühle auch im Innern viele interessante Details der Vergangenheit. Dazu gehören zum Beispiel die Einblicke in die frühere Arbeitsweise des Müllers und das Erleben der altertümliche Wohnsituation.

Dafür waren allerdings noch einige Baumaßnahmen vor allem im Innern der Mühle erforderlich. Unter anderem bestand die Auflage Notausgänge und neue Treppenaufgänge zu schaffen.

Bereits im Jahr 2010 hat der Verein mit Spendengeldern der NRW-Stiftung die Mühlentechnik wieder in Stand gesetzt. Erfreulicherweise war die Technik, mit der noch bis 1974 Getreide für den Eigengebrauch gemahlen wurde, noch gut erhalten.

Nach heutigen Plänen sieht der Förderkreis für Besucher interessante Vorführungen und Besichtigungen vor:

  • Das Mahlen von Getreide mit den gut erhaltenen, mehr als 150 Jahre alten Mahlgängen. Das soll insbesondere die tägliche Arbeitsweise des Müllers in früheren Jahrhunderten veranschaulichen. Dieser war auf  Wasserkraft angewiesen und konnte nicht wie heute auf Elektrizität bzw. Motoren zurückgreifen.
  • Die Wasserkraft der Stever soll künftig wieder für die Energie- bzw. Stromgewinnung genutzt werden. Dazu wird die bereits vorhandene Francis-Turbine (1928) reaktiviert, um den Stromverbrauch der Mühle zu decken.
  • Der großzügige, spätmittelalterliche Wohnraum in der zweiten Etage soll Veranstaltungen Platz bieten. Denkbar wären hier beispielsweise Ausstellungen, Lesungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und ähnliches mehr.
  • Eine museale Ausstellung soll dem Besucher die Geschichte und Entwicklung der Wassermühle verbildlichen.

 

Lauschen Sie doch dem Rauschen der Stever, oder kühlen Sie sich Ihre Füße nach einem Spaziergang durch die Baumberge im Kolk der Mühle und genießen dabei den Blick auf die schönen, über 400.Jahre alten Sandsteinmauern.